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StudiVZ

March 21st, 2007

Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich mich vom Studivz abgemeldet habe.
Nun… heute bin ich zufällig auf diesen Artikel gestoßen. Möchte jetzt auch nicht mehr und nicht weniger dazu sagen, ich bin ja nicht (?) mehr betroffen.

?

Richtig… Fragezeichen…
Warum bekomme ich noch Mails vom StudiVZ? Kann ich dagegen klagen? ;-). Ist das auch ein Verstoß gegen ein deutsches Gesetz?
An alle Rechtsanwälte dieser Welt: wer kein Geld verdienen möchte, aber trotzdem Spaß hat mit diesem “Pack” sich anzulegen, bitte melden! Und hier noch ‘n Foto meiner Mail:

Studivz Spam...

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10 comments on “StudiVZ”

  1. 01

    Der Berliner Datenschutzbeauftragte freut sich sicher über den Hinweis darauf. Er kennt die Pappenheimer schon.

    Stephan at March 22nd, 2007 around 11:56 am
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  2. 02

    Loeschen ist was anderes…

    Will man Daten aus einer Datenbank löschen, so ist das ein bißchen wie beim Windows-Papierkorb. Im ersten Schritt verschiebt man eine Datei in selbigen, kann sie aber jederzeit wieder ansehen oder ohne großen Aufwand wieder herstellen….

    Reality on the Rocks at March 22nd, 2007 around 1:16 pm
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  3. 03

    Dem Kommentar #2 möchte ich erstmal widersprechen (also kann sein, dass ich doch falsch liege ;-) ), aber das mit dem “Papierkorb” gilt nur für eine Transaktion oder nicht?! Sprich, du kannst etwas löschen, aber sobald du der Datenbank sagst, schreibe es fest (Commit), dann ist der alte Zustand nicht mehr herzustellen (ohne Backup).

    gengar at March 22nd, 2007 around 7:20 pm
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  4. 04

    @gengar: Das mit dem “Papierkorb” war ja nur eine Art Vergleich, um das Prinzip dahinter zu verdeutlichen.

    Wenn Du bei einer Datenbank per Delete-Statment etwas löschst, dann ist das weg - und läßt sich auch nicht mehr herstellen, da hast Du schon recht.

    Aber oft wird eben nicht direkt gelöscht, sondern eben nur von der Anwendungslogik ein Delete-Flag auf einen Datensatz gelegt, das man dann bei Select-Statements berücksichtigt. So in dem Stil wie “select * from table where delete_flag=0″ oder so. Der Datensatz steht aber nach wie vor in der DB, nur wird er eben von der Anwendungslogik nicht mehr berücksichtigt.

    halla at March 22nd, 2007 around 8:03 pm
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  5. 05

    ehm… also es gibt, so wie ich das kenne, transaktionen und abhängigkeiten (sogenannte constrains). wenn eine datenbank gut modelliert ist dann werden bei einem DELETE foo-baar FROM studivz-tabellen die constrains ebenso berücksichtigt. das gilt dann aber auch für backups (wenn entsprechende constains angelegt wurden). alles ist machbar. und wenn ich mich irgendwo austrage dann wünsche ich mir aber auch in diesem service nicht mehr präsent zu sein- aber ich bin nicht dafür zuständig einem datenbankentwickler die entsprechenden methoden zu senden die mich aus allen datensätzen löschen- ein fall wie dieser, spricht einfach für eine etwas unausgereifte anwendung…
    so far.

    koos at March 23rd, 2007 around 2:14 am
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  6. 06

    Zuallererst mal, es ist in meinen Augen ein klarer Verstoß gegen geltendes deutsches Recht.

    Was du wirklich, wirklich, wirklich machen solltest, wäre den Berliner Landesdatenschutzbeauftragten informieren, dem die Mail weiterleiten und Informationen zu der Sache geben. Ist nur 1 Telefonanruf und 1 Mail, und der wird dann mit offiziellem Schreiben bei StudiVZ anfragen und dich, falls du es wünschst, zu dem Thema weiter informieren.

    Falls du darauf keine Lust hast wäre es an sich das Minimum, einen “Formbrief” an den Laden zu schicken. So in der Form (http://www.jur-abc.de/cms/index.php?id=673) etwa mit einer 3-4 Wochenfrist.
    Die werden sicherlich daraufhin deine Daten löschen , und eventuell sowas sagen wie du hättest in irgendeinem Berliner Lokal deine Zustimmung für die Verwendung deiner eMail-Adresse an einen Werber dazu abgegeben, über den Vorgang gäbe es leider keine Aufzeichnungen mehr, und speisen dich damit ab. Sowas in der Art … sprich, du solltest die 1. Variante in Erwägung ziehen, wenn du wirklich Wissen willst, was da los ist.

    Und zu den Datenbank-Kommentaren, im Prinzip ists illegal, wenn sie den Datensatz behalten, und nur mit nem delete-Flag versehen würden, aber ich bin kein Jurist. ;)

    Hägar at March 23rd, 2007 around 11:22 am
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  7. 07

    […] Erkenntnis: sie haben gelernt, höflich zu […]

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  8. 08

    […] letzten zwei Wochen gewidmet. Ich hätte ja auch etwas dagegen, wenn meine privaten Daten auf Ewigkeit gespeichert würden, aber ich mein man kann’s auch […]

    blogbar bloggt für StudiVZ meltin-point at March 24th, 2007 around 1:32 am
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  9. 09

    Hallo.

    In solch hartnäckigen Fällen kann ich nur “Thoms Fassung von Framstags freundlichem Folterfragebogen” (http://www.schnappmatik.de/TFFFFF/) empfehlen. Hat bei mir schon so manche Werbung “abgeschaltet”.

    Wie in der Vorlage und hier auch schon erwähnt, wenn hierauf keine Reaktion erfolgt, den gesamten Brief-/Mailverkehr an den Datenschutzbeauftragten. Mehr kann man dann (leider) nicht machen, fürchte ich.

    Dennoch sieht es in diesem Fall wirklich danach aus, dass die Daten noch nicht gelöscht wurden. In größeren Systemen werden Daten oft erst nur zum Löschen markiert, und dann später, z. B. am Wochenende oder nachts gelöscht, wenn man gleichzeitig auch noch Konsistenzchecks dann laufen lassen kann. Diese Mail könnte man vielleicht noch einmal als Versehen einstufen. Andererseits sehe ich es als ok an, wenn bei diesem Verfahren meine Daten noch ein paar Tage länger im System bleiben. Wenn wie hier aber nach rund vier Monaten noch was kommt … dann vielleicht doch obigen Brief in Erwägung ziehen.

    Martin at March 24th, 2007 around 1:48 pm
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